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Schweden Drohne See Himmel
  • AutorenbildDora & Pascal

#9 Auf nach Andenes - sehen wir Wale?

Moin,


der Tag beginnt früh, denn wir planen heute die Insel Andenes zu umrunden. Wir wollen auch eine kleine Wanderung machen. Wir gönnen uns am Morgen eine Schüssel Müsli, um unsere Energiereserven aufzufüllen und packen anschließend zusammen und verlassen unseren Schlafplatz.

Wie viele Wohnmobile uns an diesem Tag begegnen ist jenseits von dem, was wir uns vorstellen konnten, gefühlt fahren auf der Straße 82 mehr Wohnmobile als PKWs, es liegt vermutlich u. a. daran, dass in Andenes die Fähre nach Senja übersetzt. Wir tuckern gemütlich vor uns hin und machen ein paar Fotostops. Bei der Fahrt werden wir von zahlreichen Fahrzeugen, für die wir wohl zu langsam sind, überholt. Vielleicht müssen diese schnell zur Fähre.. Wie dem auch sei, wir lassen uns nicht hetzen und lassen die Umgebung auf uns wirken.





Die Fahrt bis zum Hafen hat uns gefallen, auch wenn die Straßen immer wieder sehr eng waren und wir teilweise anhalten mussten, um dem Gegenverkehr auszuweichen, das ist hier in Norwegen Standard... In solchen Momenten bin ich froh um unseren schmalen Kastenwagen gegenüber den größeren und breiteren Mobilen.

Wir laufen am Hafen entlang und entdecken, dass die WhaleWatching Tour 150 Euro pro Person kostet, das ist eindeutig nichts für uns Schwaben! So bleibt es bei uns bei einem Spaziergang durch Andenes und einen Kaffee am Strand.

Boote im Hafen
Hafen in Andenes
Kaffee am Strand

Zurück im Kasten fahren wir ein paar Kilometer Richtung Bleik und kommen am Forschungsinstitut von Andenes vorbei. Hier finden Weltraumforschungen statt- was genau.. kein Plan ..es sieht aber ziemlich cool aus! Direkt daneben entdecken wir einen wunderschönen Strand und legen eine Kaffeepause ein und laufen ans Wasser.






Weg durch die Wiese an den Strand mit türkisfarbenem Wasser

Wir fahren nach unserer Kaffeepause am Strand weiter Richtung Bleik und suchen einen schönen Spot für eine Übernachtung am Atlantik. Man teilt sich die Straßen nicht nur mit anderen Fahrzeugen, Fußgänger und Schafe sind auch am Start.

Entspannte Schafe auf der Straße

Wie so oft in Norwegen war es auch an diesem Tag so: Wer zu spät auf Schlafplatzsuche geht, muss ausweichen auf die weniger attraktiven Plätze. Wir hatten oft Glück und ein gutes Timing, doch diesen Samstag Abend scheint es für uns schlecht auszusehen.

Wir finden abseits der Küste einen ruhigen Platz ohne große Aussicht, dafür mitten im Grünen. Eine kleine Schafherde kommt uns an diesem Abend und am nächsten Morgen besuchen.

Es ist mal wieder spät bei uns geworden, gegen 20 Uhr bereiten wir uns Chilli sin carne zu- wir lieben es! Das Essen geht schnell und ist verhältnismäßig gesund. Wir sind beide platt von den Eindrücken. Da wir unsere Wanderung auf den nächsten Tag verschoben haben, laufen wir nach dem Abendessen noch eine Runde um den See. Mit "laufen" meinen wir natürlich im Rentertempo spazieren, denn wir haben uns die Hucke voll gehauen und bewegen uns dementsprechend träge nach dem Essen :D.

Schönes Farbspiel in der norwegischen Natur

Verwöhnt von den letzten Plätzen wirkt der Platz eher spartanisch, doch wir freuen uns über die Natur und genießen die Ruhe am Sonntagmorgen, naja fast.. die Schafe ein paar Meter entfernt haben eine Glocke um den Hals... wir fühlen uns wie auf einer kleinen Farm, herrlich.











Nach einer ruhigen Nacht stehen wir an diesem Sonntagmorgen gegen 9 Uhr auf und verbringen den halben Vormittag auf dem Wanderparkplatz, bisher ungestört, genial! Dora packt die Yogamatte aus und drückt mir die Trainingsbänder in die Hand, na gut.. Sie hat ja recht.. ich könnte mal wieder, also ran an die Bänder, ein wenig Morgensport schadet ja nicht.









Anschließend geht es für mich an den Laptop, der Blog möchte geschrieben werden. Apropos folgt uns gerne auch auf Instagram, wenn ihr Bock habt.

Homeoffice im Van life

Wir verbringen hier den Sonntag Vormittag und erledigen unsere Arbeiten, gehen eine große runde spazieren und gegen 14 Uhr düsen wir in Richtung Sortland. Hier holen wir unsere kleine Wanderung nach, diese wird aufregend werden.. Wir kommen vom Weg ab und verirren uns, es wird abenteuerlich..


Wir freuen uns, wenn ihr beim nächsten Bericht wieder dabei seid.


Bis Bald,

Dora und Pascal






















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